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Ingeneiure im Ausland
Nahezu jedes internationale Unternehmen schickt jährlich einen Teil seiner Mitarbeiter ins Ausland. Meist sind dies (Wirtschafts-) Ingenieure, Verfahrenstechniker und Vertriebsprofis, die am anderen Ende der Welt einige Monate bis Jahre für das heimatliche Unternehmen arbeiten sollen. Topkonditionen, Auslandszuschläge, Stellenangebote für die Ehepartner, Organisation des Umzuges und der Krankenversicherungen für die gesamte Familie inklusive der jährlichen Heimflüge in der Business-Class – bei solchen Vorraussetzungen sagen die Wenigsten nein. Eine Aufstockung des Grundeinkommens von bis zu 25% ist keine Seltenheit.
Trotz dieses finanziellen Bonus ist es nicht immer einfach sich in einem fremden Land zurecht zu finden. Kulturelle Unterschiede, die manchmal unüberbrückbar erscheinen, die sehr große Entfernung von Freunden und der Familie, eine neue Stadt, in der wie z.B. in China manchmal nicht einmal lateinische Schriftzeichen existieren oder auch die immense Sprachbarriere – all dies kann einen langen Auslandaufenthalt schier unendlich erscheinen lassen. Wenn zudem die Arbeitsbedingungen unzureichend definiert sind oder die einheimischen Kollegen den „Ausländer“ nicht akzeptieren, dann entsteht schnell der Wunsch zur Rückkehr in die Heimat. Deshalb sollte man darauf achten, dass in dem Arbeitsvertrag für das Ausland auch eine Rückkehregarantie enthalten ist, die dem Angestellten einen äquivalenten Arbeitsplatz im Heimatland zusichert.
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